Indonesien - Eine Woche Lombok
Nach 8 abenteuerlichen Tagen auf Flores ging es für uns auf Lombok weiter.
Vom Flughafen fuhren wir direkt weiter Richtung Süden. Hier hatten wir für 3 Nächte eine Villa auf Airbnb (https://abnb.me/vRmUJv8q61) gemietet. Anders als die 8 Tage auf Flores war jetzt erst mal Entspannung angesagt. Die Villa war hier auch im Nachhinein genau die richtige Entscheidung. Super sauber, sehr geräumig, direkt am Meer mit wunderbarem Strand und ein super Restaurant. Auf jeden Fall einen Aufenthalt wert. Nach dem Abenteuer auf Flores war dieser Luxus jetzt erstmal genau das richtige für uns. Nach einem kompletten Strandtag ging es am darauffolgenden Tag wieder auf den Scooter (konnte man ebenfalls direkt an der Rezeption der Villa mieten).
Nach einem abenteuerlichen Friseurbesuch in einer Bude direkt am Straßenrand klapperten wir dann den ein oder anderen Strand im Süden Lomboks ab. Sehr zu empfehlen ist hier der Pantai Tanjung Aan. Überzeugt euch am besten selbst mit folgenden Bildern:
Neben diesem Strand hat uns dann aber tatsächlich noch der Pantai Selong Belanak, welcher direkt bei unserer Villa liegt, am meisten überzeugen können.
Irgendwann sind wir dann an unserer nächsten Unterkunft (https://abnb.me/ZBgJUVHt61) angekommen. 
Unser Ziel war es von hier aus am nächsten Tag den „Secret Gillis“ im Südwesten von Lombok einen Besuch abzustatten. Gesagt getan ging es am Folgetag mit einem local auf einem kleinen Fischerboot Richtung Gili Layar. Fernab von den touristisch bekannten Gillis im Nordwesten Lomboks war hier vom Massentourismus keine Spur. 
Dennoch konnten uns die Inseln nicht zu 100% überzeugen, was aber vor allem der Dürre in der Trockenheit geschuldet war.

Trotzdem konnten wir beim Schnorcheln rund um die Inseln eine Schildkröte, Nemofische und auch Seepferdchen in ihrem natürlichen Lebensraum bestaunen.
Die Inseln sind in unseren Augen kein „Muss“ aber ein „Nice to See“.
Über die Unterkunft gibt es eigentlich auch nur positives zu sagen, mit Ausnahme, dass bei einer 4er Buchung 2 Leute auf Matratzen auf dem Boden schlafen müssen.
Ansonsten bietet sie nettes Personal, gutes Essen, genügend Plätze zum Relaxen und einen Billiardtisch. 
Rund um die Bungalows gibt es aber nicht viel zu sehen…
So machten wir uns am darauffolgenden Tag schon auf um auch noch den Norden bzw. Nordwesten sowie einen Teil des Landesinneren zu erkunden.  
Unsere Touren starteten wir hier zentral von Senggigi aus. Einmal mehr haben wir uns etwas Luxus gegönnt und für 3 Nächten in folgender Villa eingecheckt: https://abnb.me/kdDgcNld71.
Die Villen liegen nur ein paar hundert Meter vom Strand, sowie vom Stadtzentrum entfernt und dennoch hat man hier seine absolute Ruhe. Ein super gepflegter Pool direkt neben der Terrasse stellt das Highlight der Unterkunft dar. 
Fa
st noch besser zu erwähnen ist aber die Möglichkeit pro Buchungstag einen kostenlosen Scooter gestellt zu bekommen.
Diese Möglichkeit ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Mit dem Scooter ist man nicht nur in wenigen Minuten am Strand sowie im Stadtzentrum sondern hat auch die Möglichkeit weiter entfernte Ziele anzusteuern.
Für uns ging es dann einmal hoch in den Norden und dann am folgenden Tag noch ins Landesinnere.
Aber vorerst nochmal zurück zu meiner Ausrüstung (siehe Blog Flores). Bis jetzt hatte ich für das mitgeschleppte Stativ keinerlei Verwendung und deshalb meine Dummheit auch noch nicht bemerkt.
Das sollte sich aber ändern als ich den Sonnenuntergang auf einer nahegelegenen Klippe ablichten wollte. Stativ aufgebaut, Kamera richtig eingestellt und dann bemerkt, dass die Verbindung zwischen Stativ und Kamera noch zu Hause in Deutschland liegt. Na toll: 3,5 Wochen ca. 3 oder 4kg umsonst mitgeschleppt. Der Fehler passiert mir bestimmt kein zweites Mal mehr. Mit einer ruhigen Hand konnte ich dennoch ein paar gute Bilder vom Sonnenuntergang aufnehmen.
Übrigens zu empfehlen ist das Coco Beach Restaurant direkt am Kerandangan Beach.
Gemütliches Warung mit bester Kulisse und ausgezeichnetem Essen wie ich finde.
Weiter ging es für uns dann am nächsten Tag zum Kiu Kelep Wasserfall im Norden Lomboks.
Für die gut 80km haben wir bei guten Straßenverhältnissen ca. 2,5h benötigt.
Dort angekommen haben wir uns aufgrund der Gefahr von häufigen Erdbeben für einen Local Guide für wenige Rupien entschieden. Bereut haben wir es nicht, aber den Weg würde man sicher auch alleine finden.
Am Wasserfall angekommen (ca. 30 min zu Fuß) hat man dann auch gleich die Auswirkungen der letzten Erdbeben bemerkt. Einige abgestürzte Felsbrocken sowie entwurzelte Baumstämme zeugen von der Gewalt durch Mutter Erde. 
Im Falle eines erneuten Erdbebens wären wir auf jeden Fall auf den Guide angewiesen gewesen und fühlten uns so um einiges sicherer.

Der Wasserfall selbst ist sehe beeindrucken, aber alleine ist man hier mit Sicherheit selten.
Auf dem Rückweg kommt man noch an einem weiteren massiven Wasserfall vorbei, welcher ebenfalls sehenswert ist.
Nach ein paar interessanten Gesprächen mit unserem Guide haben wir uns dann auch schon auf die 2,5 stündige Rückfahrt gemacht um noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages am Pool genießen zu können.
Definitiv ein lohnenswerter Ausflug, wenn gleich man ab Senggigi auf jeden Fall mit einem Tagesausflug rechnen muss.
Übrigens bietet Rino, unser Guide auch Touren auf den Mount Rinjani an. Kontaktiert ihn doch einfach über seinen Instagram Account (https://instagram.com/rinoagustiadi?igshid=5uxq7pk9k2l0) wenn hier Interesse besteht
Die Zeit auf Lombok nähert sich nun leider schon wieder dem Ende aber einen Super Tipp habe ich noch für euch. Noch einmal den Scooter satteln und durch den Stadtverkehr von Mataram quälen, so startete unser letzter Tag. Das Ziel war der Ort Tetebatu im Landesinneren. Es sollte sich herausstellen, dass es einer der besten Ausflüge in Indonesien werden wird.
Als Ziel hatten wir den Black Monkey Forest.

Am Eingang des Dorfes begrüßte uns schon ein winziger Indonese mit den Worten „Hamma Geil altes Haus". 
Es war Ron der mit Abstand witzigste Indonese den wir auf unserem Trip getroffen haben. 
Zunächst wurden wir auf eine Tasse Tee eingeladen ehe er uns im Anschluss durch seine paradiesverdächtige Heimat führte. Rund 2 Stunden durften wir Ron durch sein Dorf und vor allem durch die Reisfelder folgen. Er gestaltete die Tour dermaßen interessant, so dass sich jeder Cent bzw. Rupie lohnte. 
Das Highlight war ein kleiner Wasserfall unterhalb der Erde in einer kleinen Grotte.
Unser eigentliches Ziel, der Black Monkey Forest hingegen war eher enttäuschend. Ein paar schwarze Affen konnten wir zwar in den Baumkronen entdecken, diese waren aber schon sehr weit weg.
Gelohnt hat sich der Ausflug dennoch und war, wie bereits mitgeteilt, eines unserer TOP Highlights auf dem Trip. 
So nah an das Dorfleben wie bei Ron kommt man nur selten. Noch einmal ein großes Dankeschön Ron. 
Auch das anschließende Mittagessen in Rons Restaurant war absolute genial. Zum Schluss konnten wir auch noch ein paar Gewürze wir Pfeffer, Chilli aber auch Kakao, Kaffee oder Zimt erwerben.

Ach übrigens, Ron baut in Moment seinen eigenen Homestay, welcher vermutlich ab Februar 2020 fertig sein wird. 
Die Bilder, welche ich geschickt bekommen habe, sind sehr vielversprechend. Wenn du auch an einer Tour durch die Reisfelder oder gar einer Übernachtung bei Ron interessiert bist kontaktiere ihn doch einfach direkt über seinen 
Facebook Account: https://www.facebook.com/roon.tureguide

Du wirst bestimmt mindestens genauso begeistert von Ron und seiner Heimat sein wie wir.
Das war’s dann leider auch schon wieder auf Lombok und weiter geht’s für uns noch auf Bali.
Gerne kannst du unsre Reise auch im entsprechenden Blog Eintrag weiterlesen. 

Ansonsten wieder vielen Dank fürs Mitlesen!
Wie immer können alle Bilder auf Anfrage direkt bei mir Erworben werden: fabianzocher-fotografie@outlook.de

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