Fotoreise Schweiz
Mitte August ging es für 5 Tage auf Fotoreise durch die Schweiz! 
Aufgrund der teuren Preise im Zielland hatten wir das komplette Proviant von zu Hause im Auto untergebracht und so ging es voll beladen Richtung Grenze.

Unser erstes Ziel war der Furkapass, genauer gesagt das berühmte Hotel Belvedere.
Doch aufgrund des großen Andrangs entschieden wir uns erstmal etwas zurück zu fahren um unser Nachtlager aufzuschlagen. 
Wir hatten die Hoffnung, dass am nächsten Morgen mehr ruhe herrschen würde, doch hierzu später mehr.
Kurz nach dem wir das Zelt aufgebaut hatten zog ein starkes Gewitter auf, welches auch die nächsten Stunden anhalten sollte...
So blieb uns nichts anderes übrig als im Auto zu schlafen... Gut das wir seit kurzem ein kleines Bett im Auto haben.
Am nächsten Morgen ging es dann noch vor Sonnenaufgang zurück zum Hotel Belvedere. Das Gewitter war immer noch in vollem Gange und so hatten wir auch mit den Menschanmassen Glück. Wir waren alleine!
Einen Sonnnenaufgang sollte es an diesem Morgen aber nicht geben. Stattdessen versteckte sich das Hotel immer wieder im dichten Nebel. In den kurzen Nebellücken konnte ich das Hotel dann aber perfekt in Szene setzen.
Der Rhonegletscher (next to the Hotel Belvedere) stand eigentlich nicht auf unserem Plan.
Kurzer Hand entschlossen wir uns aber doch für einen kurzen walk durchs Gletschereis.
Leider merkt man auch hier dass die Klimaerwärmung bereits in vollem Gange ist und so musste der Gletscher teils mit Planen vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden...
Dennoch war es ein unvergessliches Erlebnis durch Jahrtausend altes Eis hindurch zu laufen.
Im Anschluss ging es Richtung Berner Oberland zum Oeschinensee.
Leider ist Wildcampen hier strengstens verboten und so entschieden wir uns notgedrungen am nahegelegenen Campingplatz zu übernachten.
In einer etwa einstündigen Wanderung gings dann noch am selben Abend hoch zum See.
Leider war dieser komplett von Regenwolken eingedeckt und man konnte Anfangs seine eigene Hand vor Augen kaum sehen.
Nach etwa einer weiteren Stunde verzogen sich die Wolken dann aber langsam und es entstanden ein paar sehr sehenswerte Bilder.
Am nächsten morgen gings dann weiter druch den Lötschbergtunnel Richtung Zermatt.
Auch hier ist das wild campieren strengstens verboten und um keine empfindliche Strafe einzufangen entschieden wir uns wiedereinmal für die weniger spannende und teurere Variante am Campingplatz.
Das Matterhorn wollte ich aber unbeding zum Sonnenaufgang am Riffelsee ablichten.
Die teurer Variante mit der Bahn zum Sonnenaufgang hoch zu fahren kam nicht in Frage (Preis ca. 100€)
So ging unser Wecker um 01:00 Uhr nachts und wir machten uns auf die gut vierstündige Wanderung von Zermatt zum Riffelsee.
Aufgrund dessen dass wir auch im Allgäu schon die ein oder andere Tour bei Nacht hinter uns hatten, war dies ohne größere Probleme zu meistern. Für die erste Nachtwanderung würde ich mir aber eine kürzere und einfachere Strecke aussuchen.
Am Riffelsee angekommen überraschten uns dann tatsächlich zwei Camper direkt am See.
- die hatten wohl mehr Mut wie wir - naja vielleicht beim nächsten mal-  und so schlimm war die Wanderung in der Nacht dann doch auch nicht!
Nach einer ausgiebigen Fotosession ging es wieder zurück ins Tal und was soll ich sagen. All der Aufwand hat sich in meinen Augen mehr als gelohnt. Ich würd´s wieder tun.
Der letzte Ort auf unsrem kleinen Roadtrip durch die Schweizer Alpen, war dann der Aletschgletscher.
Hier war ich doch ein wenig enttäuchscht wie touristisch das Gebiet rund um den Gletscher doch ist... Die Naturidylle ist nur noch auf den Fotos gegeben. Ansonsten ist hier Massentourismus angesagt, aber das war ja in Zermatt auch nicht wirklich anderst.
Fazit:
Die Schweiz und gerade die schweizer Alpen sind wirklich ein traumhaftes flecken Erde, gerade für Fotografen.
Es gibt natürlich noch so viele Orte, welche ich nicht gesehen habe, aber allein diese 5 Tage haben mich und auch meine Freundin sehr beeindruckt. Leider ist aber auch hier der Massentourismus angekommen und man findet nur mit viel Mühe einen ruhigen Ort.
Zudem hat so gut wie jeder Berg seine eigene Gondel wodurch man nur selten alleine ist.
Nichts desto trotz kommen wir wieder und erkunden weitere Gebiete auf der Suche nach dem perfekten Foto!
Back to Top